Starkregenrisikomanagement

Der Wasserverband Kaiserstraße hat für die Stadt Weikersheim ein kommunales Starkregenrisikomanagement entsprechend dem Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-
Württemberg“ erarbeiten lassen. Ein solches Starkregenrisikomanagement besteht aus drei Teilen:

· einer Gefahrenanalyse
· einer Risikoanalyse
· einem Handlungskonzept.

Auf Grundlage aller Ergebnisse gilt es im Weiteren, für die Stadt Weikersheim Maßnahmen zu entwickeln, die das Risiko für „Leib und Leben“ während eines Starkregenereignisses minimieren und die potenziellen kommunalen Sachschäden reduzieren.
Ziel des daraus entwickelten Handlungskonzeptes ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Überflutungen, die für den Menschen gefährlich werden können, zukünftig möglichst vermieden und die Schäden vermindert werden können. 

Vier Handlungsfelder bilden den Rahmen:
Informationsvorsorge, Flächenvorsorge, Krisenmanagement sowie konstruktive und unterhaltende Maßnahmen.

Als Hotspots wurden u. a. Nassau, Neubronn, Laudenbach, Elpersheim und Queckbronn sowie sensible Einrichtungen (Kitas, Schulen, Seniorenheime) identifiziert.

Besonders wichtig ist die Informationsvorsorge:
Daher stehen Ihnen unsere Karten  und Daten zum herunterladen zur Verfügung. Bürgerversammlungen und eine Ausstellung im Rathaus informieren gezielt Betroffene.
Durch Kombination von Informations‑ und Flächenvorsorge, sowie ausgewählten baulichen Maßnahmen lässt sich das Starkregenrisiko spürbar reduzieren. 

Blick auf das Hochwasser in Elpersheim 1998
© Stadtarchiv
Foto des Hochwassers am Sportplatz Weikersheim 1998
© Stadtarchiv
Foto des Pionierstegs Hochwasser 1998
© Stadtarchiv