| 20.00 Uhr

Steffi Wittenbergs jüdischer und politischer Lebensweg

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem club w71 in der Sachbuch-Vortragsreihe, die auch im club w71 stattfindet.


Buchcover mit alten Fotos

Beschreibung

Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag, (1926–2015) war über viele Jahrzehnte eine wichtige Stimme der jüdischen Überlebenden in Hamburg. Sie wurde auf drei Kontinenten unmittelbare Zeitzeugin grundverschiedener Epochen und Systeme. Als jüdisches Mädchen durchlebte sie die Nazizeit in Hamburg, bevor sie und ihre Mutter im Dezember 1939 gerade noch Aufnahme in Uruguay fanden. Hier lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt kennen, einen aus Ostpreußen emigrierten, in der antifaschistischen Exilbewegung engagierten Juden. 1948 folgte Steffi ihm nach Texas. Dort traten sie gemeinsam in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung ein, was zu einem Verfahren gegen sie führte. 1951 mussten sie die USA verlassen, und Steffi kehrte mit Kurt nach Hamburg zurück. Hier blieb sie politisch aktiv. An die Schrecken der Naziherrschaft zu erinnern und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen, das war bis ins hohe Alter ihr zentrales Anliegen.

Die Historikerin Erika Hirsch schildert Steffi und über weite Teile auch Kurt Wittenbergs Lebensweg und bettet ihr persönliches Erleben in das Zeitgeschehen ein. Die zahlreichen im Buch verwerteten persönlichen Dokumente aus Steffis gesamtem Leben machen viele ihrer Gedanken, Hoffnungen, Ängste und auch Zweifel anschaulich.

Andreas Wittenberg, Sohn von Steffi Wittenberg, stellt die Biographie vor.

 


Veranstaltungs-Ort

Stadtbücherei Weikersheim

Stadtbücherei Weikersheim
Laudenbacher Str. 3
97990 Weikersheim
Telefon +49 (7934) 3054

Veranstalter

Stadtbücherei Weikersheim

Stadtbücherei Weikersheim
Laudenbacher Str. 3
97990 Weikersheim
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